Was wir glauben – das Credo der Kirche

Referent: Prälat Prof. Dr. Ludwig Mödl

Als Stichwortverzeichnis kann man das Glaubensbekenntnis verstehen, in dem alles aufgezählt ist, was ein Taufbewerber kennen und anerkennen muss, wenn er in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen werden will. Drei Begriffe gliedern die Aussagen: Ich glaube an den Vater-Gott, an den eingeborenen Sohn und an den Heiligen Geist. Die jeweiligen Zusätze sind nicht marginal, sie

„Der Liebe zu Christus nichts vorziehen“ (RB 72,11)

Referent: Abtprimas em. Prof. Dr. Notker Wolf OSB

Gott ist in Jesus Christus Mensch geworden. Als solcher lebt er in seinen Gemeinden fort. Er ist die Mitte der klösterlichen Gemeinschaft. Er hat sein Leben für uns Menschen hingegeben, aus Liebe zu den Menschen. Unsere Antwort muss ebenfalls eine Antwort der Liebe sein, die uns befähigt, „die körperlichen und charakterlichen Schwächen aneinander in unerschöpflicher

Der Gregorianische Choral ist der der römischen Liturgie eigene Gesang

Referent: Prof. Stephan Zippe

Die Einstimmigkeit verleiht diesen Gesängen schon beim ersten Hören einen besonderen Charme. Welche Ausdruckskraft in ihnen steckt, das soll in diesem Kurs für die Teilnehmer erfahrbar werden. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Singen, daneben wird auch notwendiges Grundwissen vermittelt. Am Sonntagvormittag ist die musikalische Mitgestaltung der Eucharistiefeier in der Klosterkirche geplant. In diesem Zusammenhang sind

Große Altäre des Spätmittelalters

Referent: Prof. Dr. Melanie von Claparède

Der Genter Altar von Jan und Hubert van Eyck, vollendet 1432, in St. Bavo zu Gent. Der Wolfgangs-Altar von Michael Pacher in St. Wolfgang im Salzkammergut, 1471–1481. Der Marien-Altar von Veit Stoß in der Marienkirche zu Krakau, 1477–1489. Der Heilig-Blut-Altar von Tilman Riemenschneider in St. Jakob zu Rothenburg ob der Tauber, 1499–1505. Der Isenheimer Altar

Schatzkunst des Mittelalters

Referent: Prof. Dr. Melanie von Claparède

Gold und Edelstein – Heiltum und Ruhm. Gemmenkreuze, Buchdeckel und Reliquiare u.a. aus bedeutenden sakralen Sammlungen. Der Domschatz zu Monza mit der Eisernen Krone. „Raubkunst“ aus Konstantinopel: Der Schatz von San Marco und der Domschatz zu Limburg.  Der Schatz der Abtei Saint Maurice d’Agaune. Der Schatz des Münsters in Essen mit der Kinderkrone Ottos III.

„Gottes Unbegreiflichkeit trifft das Herz.“ Romano Guardinis Theologie des Herzens

Referent: Prof. Dr. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

„Wenn aber der Mensch den Mut zu sich selber hat, so wie Gott ihn geschaffen, dann kann er nicht anders, als mit Selbstverständlichkeit jenes Ungeheuerliche wollen. Die Widersprüche fangen erst an, wenn der Mensch von den eigentlichen Maßstäben abfällt. Nicht das Hohe ist verwickelt, sondern das Abgefallene." (RG, Der Herr, Würzburg 2. A. 1938, 148f). 

Die Ikone ist das Kultbild der orthodoxen Kirche

Referent: Pfr. Yordan Pashev

Lassen Sie sich von der Faszination der Ikone verführen. Beschäftigen Sie sich mit ihrem religiösen und geschichtlichen Hintergrund, um dann selber zum Pinsel zu greifen. Sie werden mit der Technik der Ikonenmalerei vertraut gemacht und auf eine Reise zu den traditionellen Denkmälern der Ikonenmalerei geführt. Nach dem Kurs können Sie Ihre selbst geschaffene Ikone mitnehmen.

Die Ikone ist das Kultbild der orthodoxen Kirche.

Referent: Pfr. Yordan Pashev

Lassen Sie sich von der Faszination der Ikone verführen. Beschäftigen Sie sich mit ihrem religiösen und geschichtlichen Hintergrund, um dann selber zum Pinsel zu greifen. Sie werden mit der Technik der Ikonenmalerei vertraut gemacht und auf eine Reise zu den traditionellen Denkmälern der Ikonenmalerei geführt. Nach dem Kurs können Sie Ihre selbst geschaffene Ikone mitnehmen.

Die Wandmalerei gehört zu den frühesten Kulturleistungen der Menschheit

Referent: Pfr. Yordan Pashev

Im Laufe ihrer jahrtausende alten Geschichte hat sich diese Malkunst nicht nur stilistisch, sondern auch in ihren Techniken in großer Vielfalt entwickelt. Unter den verschiedenen Verfahren gewann das Fresko (ital. dipingere al fresco = Malen ins Frische) besondere Bedeutung. Im Kurs können Sie sich diese Technik aneignen, mit in Wasser angerührten Farbpigmenten auf noch feuchtem

„Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, so komm doch!“ (Hld 2,10).

Referent: Prof. Dr. Wolfgang Vogl
Referent: Prof. Dr. Franz Sedlmeier

Theologische Woche zum Hohelied Das Hohelied (nicht zu verwechseln mit dem bekannten Text aus 1 Kor 12,31b-13,13) heißt eigentlich "Lied der Lieder" (schîr ha-schîrîm), weil ihm eine besondere Bedeutung zukommt. Nach vielen Bibelwissenschaftlern handelt es sich ursprünglich um profane Liebeslieder, die im Laufe der Zeit zu einer Liedersammlung zusammengestellt wurden. Doch so sicher ist das

Das Leben des Priesters heute

Referent: Prälat Prof. Dr. Ludwig Mödl

Das Priestertum der katholischen Priester scheint in eine Krise gekommen zu sein. Viele sind verunsichert, ob ihre Lebensweise unter den heutigen Umständen angemessen sei, ob die Arbeitsumstände nicht anders gestaltet werden müssten und ob die nur die Funktionen beschreibende Sicht der geistlichen Berufe adäquat sein kann. In den Exerzitien soll versucht werden, das „Wesen“ der

Leben als Jünger und Zeuge Jesu Christi – Herausforderung und Gnade

Referent: Dr. Wilfried Hagemann

Erinnert euch an das feierliche Wort Christi: ‚Sie werden euch als meine Jünger erkennen, wenn ihr einander liebt.‘ (Hl. Paul VI) Kein System ist heute zu Beginn des dritten Jahrtausends in der Lage, in Menschen die Freude des Evangeliums zu wecken. Das haben wir schmerzhaft erlebt. Das einfache Leben derer, die sich in den Dienst

Der Gregorianische Choral ist der der römischen Liturgie eigene Gesang

Referent: Prof. Stephan Zippe

Die Einstimmigkeit verleiht diesen Gesängen schon beim ersten Hören einen besonderen Charme. Welche Ausdruckskraft in ihnen steckt, das soll in diesem Kurs für die Teilnehmer erfahrbar werden. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Singen, daneben wird auch notwendiges Grundwissen vermittelt. Am Sonntagvormittag ist die musikalische Mitgestaltung der Eucharistiefeier in der Klosterkirche geplant. In diesem Zusammenhang sind

Edith Stein (1891–1942). Vom Unglauben über die Philosophie zur Mystik.

Referent: Prof. Dr. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

Unter den wenigen Photographien Edith Steins fallen zwei Gesichter auf, die doch eines sind: die stolze, selbstbewußte, ungläubige Doktorin der Philosophie und die „Braut des Lammes” mit dem rätselhaft schmerzlichen und tief verinnerlichten Gesichtsausdruck auf dem Bild ihrer Einkleidung in den Kölner Karmel im April 1934. Dazwischen liegt ein Abstand, den Edith Stein mit Denken,

Biblische Exerzitien mit Buch Hosea

Referent: Prof. Dr. Franz Sedlmeier

„An mir findest du reiche Frucht“ (Hos 14,9) Mit „Hosea“ in den Brüchen des Lebens der uverfügbaren Gegenwart Gottes nachspüren Das Buch Hosea zeigt Gottes unentwegtes Bemühen, sein Volk neu für sich zu gewinnen, um ihm Anteil an seiner Fülle zu schenken. Doch Israel ist so fasziniert von der Baalsfrömmigkeit - von Produktion und Leistungssteigerung,