Kursprogramm 2020

1. Schweigeexerzitien für Priester und Diakone
09.03. — 13.03.2020

Prä­lat Prof. Dr. Lud­wig Mödl
“Ich suche dich, Du Unbe­greif­li­cher” — Die Rede von Gott als Zen­trum christ­li­cher Ver­kün­di­gung
Das Geheim­nis Got­tes wird unter das Stich­wort Drei­fal­tig­keit gestellt. Die dahin­ter­ste­hen­den Glau­bens- und Lebens­er­fah­run­gen sol­len bei den Exer­zi­ti­en zur Spra­che kom­men, und zugleich die Lebens­kraft des christ­li­chen Gott­glau­bens bewusst gemacht wer­den.

Beginn 18:00 Uhr | Ende 09:00 Uhr nach dem Früh­stück
Ü/VP EZ EUR 272,00
zzgl. Kurs­ge­büh­ren EUR 83,00

2. Benediktinische Spiritualität
13.03. — 15.03.2020

Abt­pri­mas em. Prof. Dr. Not­ker Wolf OSB
Das rech­te Maß – „die Mut­ter aller Tugen­den“ (Bene­dik­tus­re­gel 64,19)
Unse­re Welt scheint aus den Fugen gera­ten zu sein und sich noch wei­ter auf­zu­lö­sen: poli­tisch, wirt­schaft­lich und gesell­schaft­lich, nicht zuletzt auch öko­lo­gisch. Gier und Recht­ha­be­rei zeigt sich allent­hal­ben. Die Kom­pro­miss­be­reit­schaft ist der Radi­ka­li­sie­rung gewi­chen. Bene­dikt von Nur­sia hat in sei­ner Regel dem Abt ins Stamm­buch geschrie­ben: „Bei geist­li­chen wie bei welt­li­chen Auf­trä­gen unter­schei­de er genau und hal­te Maß…Die maß­vol­le Unter­schei­dung, die Mut­ter aller Tugen­den, beher­zi­ge er.“ Auf die­ses rech­te Maß gilt es sich wie­der zu besin­nen für ein mensch­li­ches Mit­ein­an­der und die Bewah­rung unse­rer Natur.

Beginn 18:00 Uhr | Ende 13:30 Uhr
Ü/VP EZ EUR 146,00 | ZBZ EUR 138,00 pro Per­son
zzgl. Kurs­ge­büh­ren EUR 75,00

3. Bibel-Seminar
20.03. — 22.03.2020
fällt aus, wegen SARS-CoV‑2

Prof. Dr. Klaus Ber­ger
Was sagen Bibel und Lit­ur­gie über Stil­le und Schwei­gen?
Die Alte Kir­che spricht von den schrei­en­den Geheim­nis­sen, und in der Pro­stra­tio am Kar­frei­tag lie­gen die Pries­ter schwei­gend vor dem Altar. Die jüdi­schen Vor­stu­fen des Johan­nes­evan­ge­li­ums sagen nicht: Im Anfang war das Wort, son­dern spre­chen vom anfäng­li­chen Schwei­gen. Nach frü­hen Tex­ten der Kir­che ist das Schwei­gen die Urmut­ter aller Din­ge. Und was meint die Offen­ba­rung mit der „hal­ben Stun­de Schwei­gen“ vor dem letz­ten Ende? Die Span­nung von Wort und Schwei­gen, von Schwei­gen und Schau­en, von Ver­stum­men und Lob­prei­sen sind The­men des Semi­nars.

Beginn 17:45 Uhr | Ende 13:30 Uhr
Ü/VP EZ EUR 146,00 | ZBZ EUR 138,00 pro Per­son
zzgl. Kurs­ge­büh­ren EUR 85,00

4. Choralkurs (Folge 22)
03.04. — 05.04.2020
fällt aus, wegen SARS-CoV‑2

Prof. Ste­phan Zip­pe
Cho­ral­kurs
Der Gre­go­ria­ni­sche Cho­ral ist der der römi­schen Lit­ur­gie eige­ne Gesang. Die Ein­stim­mig­keit ver­leiht die­sen Gesän­gen schon beim ers­ten Hören einen beson­de­ren Charme. Wel­che Aus­drucks­kraft in ihnen steckt, das soll in die­sem Kurs für die Teil­neh­mer erfahr­bar wer­den. Im Mit­tel­punkt steht das gemein­sa­me Sin­gen, dane­ben wird auch not­wen­di­ges Grund­wis­sen ver­mit­telt. Am Sonn­tag­vor­mit­tag ist die musi­ka­li­sche Mit­ge­stal­tung der Eucha­ris­tie­fei­er in der Klos­ter­kir­che geplant. In die­sem Zusam­men­hang sind im Kurs­ab­lauf immer wie­der Stimm­bil­dungs­ein­hei­ten vor­ge­se­hen. Neben all­ge­mein Wis­sens­wer­tem aus der Gre­go­ria­nik liegt ein Schwer­punkt der Arbeit auf der rhyth­mi­schen Aus­füh­rung der Gesän­ge. Die Gre­go­ria­ni­sche Semio­lo­gie lie­fert heu­te das Know­how dazu. Vor­aus­set­zun­gen für die Kurs­teil­nah­me sind Inter­es­se am Gre­go­ria­ni­schen Cho­ral und Freu­de am Umgang mit der eige­nen Sing­stim­me. Theo­re­ti­sche Kennt­nis­se dür­fen ger­ne mit­ge­bracht wer­den, sind für eine Teil­nah­me aber nicht unbe­dingt erfor­der­lich.

Beginn 18:00 Uhr | Ende ca. 13:30 Uhr
Ü/VP EZ EUR 146,00 | ZBZ EUR 138,00 pro Per­son
zzgl. Kurs­ge­büh­ren EUR 65,00

Die­ser Kurs wird auf Antrag als Stu­di­en­wo­chen­en­de bei der Aus­bil­dung Lit­ur­gie im Fern­kurs des Deut­schen Lit­ur­gi­schen Insti­tuts in Trier aner­kannt.

5. Osterkurs
09.04. — 13.04.2020
fällt aus, wegen SARS-CoV‑2

Dia­kon Xaver Käser
“Dei­nen Tod, o Herr, ver­kün­den wir, und dei­ne Auf­er­ste­hung prei­sen wir.”
Im Mit­tel­punkt die­ser Tage steht die Fei­er von Tod und Auf­er­ste­hung Jesu. Im Stun­den­ge­bet, das wir in der Haus­ka­pel­le des Gäs­te­hau­ses fei­ern, tau­chen wir in die Welt der Psal­men ein. In den Got­tes­diens­ten, die wir zusam­men mit dem Kon­vent der Bene­dik­ti­ner in der Klos­ter­kir­che fei­ern, soll die Lit­ur­gie der Kir­che in ihrer vol­len Schön­heit und Län­ge erleb­bar wer­den. Die Lit­ur­gie wird getra­gen von der „Wies-Scho­la“, die den gre­go­ria­ni­schen Cho­ral und deut­sche Lit­ur­gie­ge­sän­ge pflegt. Die Teil­neh­mer bil­den aber auch selbst einen gemisch­ten Chor und tra­gen so zur Fest­lich­keit der Lit­ur­gie aktiv bei.
Geist­li­che Impul­se wer­den bei der Vor­be­rei­tung der Got­tes­diens­te gesetzt. Glau­be, Musik, Lit­ur­gie und Leben bil­den hier eine Ein­heit, wie sie in einer durch­schnitt­li­chen Pfarr­ge­mein­de nicht erlebt wer­den kann.

Beginn 17:30 Uhr | Ende 09:00 Uhr nach dem Früh­stück
Ü/VP EZ EUR 272,00 | ZBZ EUR 256,00 pro Per­son

6. Kunsthistorisch-Theologisches Seminar
17.04. — 19.04.2020
fällt aus, wegen SARS-CoV‑2

Prof. Dr. Mela­nie von Cla­parè­de
Gro­ße Altä­re des Spät­mit­tel­al­ters
Der Gen­ter Altar von Jan und Hubert van Eyck, voll­endet 1432, in St. Bavo zu Gent. Der Wolf­gangs-Altar von Micha­el Pacher in St. Wolf­gang im Salz­kam­mer­gut, 1471–1481. Der Mari­en-Altar von Veit Stoß in der Mari­en­kir­che zu Kra­kau, 1477–1489. Der Hei­lig-Blut-Altar von Til­man Rie­men­schnei­der in St. Jakob zu Rothen­burg ob der Tau­ber, 1499–1505.
Der Isen­hei­mer Altar von Mat­thi­as Grü­ne­wald im Unter­lin­den-Muse­um (ehem. Fran­zis­ka­ne­rin­nen-Kir­che) in Col­mar, Elsaß, voll­endet 1513. Wie ernst­haft-christ­li­cher Geist und über­ra­gen­des Hand­werk in Male­rei und Bild­schnit­ze­rei die Glau­bens­wahr­hei­ten zu ver­kün­den mögen. Als ob der Hei­li­ge Geist in Pin­sel und Mei­ßel gefah­ren sei! Stau­nend und bewun­dernd lesen wir die­ses Bil­der und ver­in­ner­li­chen sie, die mehr aus­sa­gen, als es jedes gespro­che­ne Wort ver­mag, und begrei­fen das Mys­te­ri­um Got­tes im Gan­zen der Hei­li­gen Mes­se.

Beginn 18:00 Uhr | Ende 13:30 Uhr
Ü/VP EZ EUR 146,00 | ZBZ EUR 138,00 pro Per­son
zzgl. Kurs­ge­büh­ren EUR 100,00

7. Philosophisches Seminar
01.05. — 03.05.2020
fällt aus, wegen SARS-CoV‑2

Prof. Dr. Dr. Han­na-Bar­ba­ra Gerl-Fal­ko­vitz
Edith Stein (1891–1942). Vom Unglau­ben über die Phi­lo­so­phie zur Mys­tik.
Unter den weni­gen Pho­to­gra­phien Edith Steins fal­len zwei Ge­sichter auf, die doch eines sind: die stol­ze, selbst­be­wuß­te, ungläu­bi­ge Dok­to­rin der Phi­lo­so­phie und die „Braut des Lam­mes” mit dem rät­sel­haft schmerz­li­chen und tief verinner­lichten Gesichts­aus­druck auf dem Bild ihrer Ein­kleidung in den Köl­ner Kar­mel im April 1934. Dazwi­schen liegt ein Abstand, den Edith Stein mit Den­ken, mit Feu­er, mit Leben, mit Glück, aber auch mit holo­caus­tum gefüllt hat – einem Wort, das sie selbst bereits 1934 im Sin­ne eige­ner „Ganz­hin­ga­be” ver­wen­det. Ihr letz­tes Werk, die „Kreu­zes­wis­sen­schaft“ (1942), führt tief in die Mys­tik die­ses Wor­tes ein.

Beginn 17:45 Uhr | Ende 13:30 Uhr
Ü/VP EZ EUR 146,00 | ZBZ EUR 138,00 pro Per­son
zzgl. Kurs­ge­büh­ren EUR 65,00

8. Auszeit für Männer
12.06. — 14.06.2020
abgesagt durch Referent

P. Pau­lus-Maria Tautz CFR
„Gott braucht Män­ner“
Män­ner sind mitt­ler­wei­le eine gefähr­de­te Art. 90% der Dro­gen­ab­hän­gi­gen sind Män­ner. Wir haben offen­sicht­lich ein Pro­blem. Dabei wer­den die gefähr­lichs­ten Beru­fe immer noch von Män­nern besetzt und fast alles in unse­rer Infra­struk­tur haben Män­ner gebaut. Vie­le sagen aber: Män­ner sind gefähr­lich und ver­die­nen immer noch zu viel.
Hat Gott beim ers­ten Men­schen einen Feh­ler gemacht? Wer­den heu­te Män­ner über­haupt noch gebraucht? Was ist also die Auf­ga­be des Man­nes? Was ist noch sei­ne Beru­fung neben Kin­der machen und Motor­rad­fah­ren?
Gott braucht aber die­se ‚Maschi­ne‘, die ER selbst geschaf­fen hat! Gott braucht die­ses gefähr­li­che Wesen mit all sei­nem Poten­ti­al! Got­tes ers­tes Buch, die Natur, und die Bibel geben Aus­kunft. Gemein­sam wol­len wir an die­sem Wochen­en­de unse­rem von Gott gege­be­nen Auf­trag nach­spü­ren. Wir wol­len gemein­sam beten und hören, sin­gen und fei­ern. Ermu­tigt wol­len wir nach die­sem gemein­sa­men Wochen­en­de am Mon­tag wie­der zu unse­ren Her­aus­for­de­run­gen zurück­keh­ren. Bring einen Freund, Kol­le­gen oder Nach­barn mit! Gott ist ein Künst­ler und kann die Her­zen und Leben der Men­schen dau­er­haft ver­än­dern. Hier­mit lade ich Dich herz­lich zum Aben­teu­er Got­tes ein!

Beginn 18:00 Uhr | Ende 13:30 Uhr
Ü/VP EZ EUR 146,00 | ZBZ EUR 138,00 pro Per­son
zzgl. Kurs­ge­büh­ren EUR 65,00

9. Kunsthistorisch-Theologisches Seminar
26.06. — 28.06.2020
fällt aus, wegen SARS-CoV‑2

Prof. Dr. Mela­nie von Cla­parè­de
„Ich bin bei Euch alle Tage bis ans Ende der Welt“.
Neue Erkennt­nis­se aus dem Ant­litz Chris­ti im Schlei­er von Man­op­pel­lo und dem Grab­tuch von Turin in Lit­ur­gie und Kunst.

    1. Das Ant­litz Chris­ti im Kir­chen­raum und auf lit­ur­gi­schen Gerä­ten auf dem Altar.
    2. Ich bin der Weg, die Wahr­heit und das Leben.“ Über die Wall­fahrts­ka­pel­le St. Wolf­gang zu Pip­ping bei Mün­chen.
    3. Du bist König und Pries­ter auf ewig nach der Ord­nung des Mel­chise­dek.“
      Die Apos­tel­kom­mu­ni­on. Wann trägt der Kru­zi­fi­xus wel­ches Gewand?
      Dar­stel­lun­gen der Kreu­zi­gung vom frü­hen Chris­ten­tum bis zum Barock.
      Vom Chris­tus Vic­tor zum Chris­tus Pati­ens.
    4. Per Mari­am ad Jes­um“. Der hei­li­ge Schlei­er von Man­op­pel­lo mit dem Ant­litz ihres Soh­nes von Maria durch­be­tet und zu ihrem Tod auf ihr Haupt gelegt.
      Über die „Ent­schlafung der Got­tes­mut­ter“ in einer alt­ge­or­gi­schen Hand­schrift.

Beginn 18:00 Uhr | Ende 13:30 Uhr
Ü/VP EZ EUR 146,00 | ZBZ EUR 138,00 pro Per­son
zzgl. Kurs­ge­büh­ren EUR 100,00

10. Ikonenmalkurs I
06.07. — 08.07.2020
ausgebucht, Anmeldung auf Warteliste möglich

Pfr. Yor­dan Pas­hev
Die Iko­ne ist das Kult­bild der ortho­do­xen Kir­che.
Las­sen Sie sich von der Fas­zi­na­ti­on der Iko­ne ver­füh­ren. Beschäf­ti­gen Sie sich mit ihrem reli­giö­sen und geschicht­li­chen Hin­ter­grund, um dann sel­ber zum Pin­sel zu grei­fen. Sie wer­den mit der Tech­nik der Iko­nen­ma­le­rei ver­traut gemacht und auf eine Rei­se zu den tra­di­tio­nel­len Denk­mä­lern der Iko­nen­ma­le­rei geführt. Nach dem Kurs kön­nen Sie Ihre selbst geschaf­fe­ne Iko­ne mit­neh­men. Am Ende des Kur­ses wer­den die Iko­nen geseg­net.
Mate­ri­al kann beim Kurs­lei­ter bezo­gen wer­den. Kos­ten je nach Auf­wand EUR 10,00 – 20,00.

Beginn 18:00 Uhr | Ende ca. 13:30 Uhr
Ü/VP EZ EUR 146,00 | ZBZ EUR 138,00 pro Per­son
zzgl. Kurs­ge­büh­ren EUR 95,00

11. Ikonenmalkurs II
08.07. — 10.07.2020
ausgebucht, Anmeldung auf Warteliste möglich

Pfr. Yor­dan Pas­hev
Die Iko­ne ist das Kult­bild der ortho­do­xen Kir­che.
Las­sen Sie sich von der Fas­zi­na­ti­on der Iko­ne ver­füh­ren. Beschäf­ti­gen Sie sich mit ihrem reli­giö­sen und geschicht­li­chen Hin­ter­grund, um dann sel­ber zum Pin­sel zu grei­fen. Sie wer­den mit der Tech­nik der Iko­nen­ma­le­rei ver­traut gemacht und auf eine Rei­se zu den tra­di­tio­nel­len Denk­mä­lern der Iko­nen­ma­le­rei geführt. Nach dem Kurs kön­nen Sie Ihre selbst geschaf­fe­ne Iko­ne mit­neh­men. Am Ende des Kur­ses wer­den die Iko­nen geseg­net.
Mate­ri­al kann beim Kurs­lei­ter bezo­gen wer­den. Kos­ten je nach Auf­wand EUR 10,00 – 20,00.

Beginn 18:00 Uhr | Ende ca. 13:30 Uhr
Ü/VP EZ EUR 146,00 | ZBZ EUR 138,00 pro Per­son
zzgl. Kurs­ge­büh­ren EUR 95,00

12. Kalkmalerei & Fresko
10.07. — 12.07.2020
ausgebucht, Anmeldung auf Warteliste möglich

Pfr. Yor­dan Pas­hev
Die Wand­ma­le­rei gehört zu den frü­hes­ten Kul­tur­leis­tun­gen der Mensch­heit.
Im Lau­fe ihrer jahr­tau­sen­de alten Geschich­te hat sich die­se Mal­kunst nicht nur sti­lis­tisch, son­dern auch in ihren Tech­ni­ken in gro­ßer Viel­falt ent­wi­ckelt. Unter den ver­schie­de­nen Ver­fah­ren gewann das Fres­ko (ital. dipin­ge­re al fres­co = Malen ins Fri­sche) beson­de­re Bedeu­tung. Im Kurs kön­nen Sie sich die­se Tech­nik aneig­nen, mit in Was­ser ange­rühr­ten Farb­pig­men­ten auf noch feuch­tem Kalk­putz Ihr Bild malen und anschlie­ßend Ihre selbst geschaf­fe­ne Tafel mit nach Hau­se neh­men.
Am Sonn­tag wer­den die Fres­ken inner­halb eines ortho­do­xen Got­tes­diens­tes geseg­net.
Mate­ri­al kann beim Kurs­lei­ter bezo­gen wer­den. Kos­ten je nach Auf­wand EUR 10,00 – 20,00.

Beginn 18:00 Uhr | Ende ca. 13:30 Uhr
Ü/VP EZ EUR 146,00 | ZBZ EUR 138,00 pro Per­son
zzgl. Kurs­ge­büh­ren EUR 95,00

13. “Bibel, Spiritualität und Kunst.”
02.08. — 07.08.2020

Prof. Dr. Franz Sedl­mei­er & Prof. Dr. Wolf­gang Vogl
David – der Gesalb­te JHWHs und Isra­els König
„Dei­nem Haus gebe ich auf ewig Bestand“, lau­tet die bekann­te Ver­hei­ßung des Pro­phe­ten Natan, die er König David und sei­nen Nach­kom­men ankün­digt (2 Sam 7,16; Ps 89,6). Die bibli­schen Schrif­ten wei­sen David eine beson­de­re Bedeu­tung zu, ver­ber­gen aber in kei­ner Wei­se sein Fehl­ver­hal­ten, sein Ver­sa­gen, sei­ne Schuld. Als Beter, der sein Leben mit den Höhen und Tie­fen Gott anheim­gibt, wird der „Psal­men­be­ter“ David zum Vor­bild des Got­tes­vol­kes wie des ein­zel­nen Gläu­bi­gen für ihren je eige­nen Glau­bens- und Lebens­weg.
Das Neue Tes­ta­ment greift mehr­fach auf die Gestalt Davids zurück. In Jesus, dem Sohn Davids, gewin­nen die gro­ßen Ver­hei­ßun­gen des Alten Bun­des neu an Bedeu­tung. Die Rezep­tio­nen der Davids­ge­stalt in Spi­ri­tua­li­tät und Kunst erschlie­ßen den Reich­tum der bibli­schen Offen­ba­rung und der Glau­bens­ge­schich­te des Got­tes­vol­kes.
Wir laden Sie ein, mit uns die Gestalt Davids ken­nen­zu­ler­nen und neu zu ent­de­cken.

Beginn: 18:00 Uhr | Ende: 09:00 Uhr nach dem Früh­stück
Ü/VP EZ EUR 345,00 | ZBZ EUR 325,00 pro Per­son
zzgl. Kurs­ge­büh­ren EUR 130,00

14. Philosophisches Seminar
22.08. — 29.08.2020
Download detailiertes Programm zum Philosophischen Seminar
fällt aus, wegen SARS-CoV‑2

Prof. Dr. Nor­bert Fischer, Prof. Dr. Ste­phan Herz­berg und
Prof. Dr. Len­ka Kar­fí­ko­vá

Augus­ti­nus: Vom frei­en Wil­len – De libe­ro arbi­trio (387–395)
Nach­dem die phi­lo­so­phi­schen Semi­na­re in Klos­ter Wel­ten­burg im Jahr 2000 mit Augus­tins Con­fes­sio­nes begon­nen hat­ten, folg­ten Semi­na­re zu Kant (2005–2009), Hei­deg­ger, Levinas und Meis­ter Eck­hart´. Im neu­en Semi­nar geht es um eine recht frü­he, schon zu Leb­zei­ten Augus­tins und in der Fol­ge stark umkämpf­te Schrift, die eine phi­lo­so­phi­sche Grund­fra­ge der Theo­lo­gie
betrifft und bis heu­te Kon­tro­ver­sen her­vor­ruft. Beson­ders umkämpft war die Fra­ge der Wil­lens­frei­heit in der Refor­ma­ti­ons­zeit (vgl. Eras­mus von Rot­ter­dam: De libe­ro arbi­trio; dage­gen Mar­tin Luther: De ser­vo arbi­trio). Erneu­te Schär­fe erlang­te sie im Zusam­men­hang der Grund­fra­gen Kants (»Gott«, »Frei­heit«, »Unsterb­lich­keit«). Bis heu­te spie­len die Fra­gen der ›Frei­heit‹ und der ›Zure­chen­bar­keit von Hand­lun­gen‹ eine zen­tra­le Rol­le. Die­ses alle den­ken­den Men­schen bewe­gen­de The­ma soll in Vor­trä­gen, Lek­tü­re und Dis­kus­sio­nen ver­ge­gen­wär­tigt wer­den.

Die Lei­tung tei­len sich Ste­phan Herz­berg (Buch 1), Len­ka Kar­fí­ko­vá (Buch 2) und Nor­bert Fischer (Buch 3).

Zur ers­ten Ein­füh­rung: Augus­ti­nus: Ope­ra. Wer­ke (Band 9): De libe­ro arbi­trio. Der freie Wil­le. Zwei­spra­chi­ge Aus­ga­be. Ein­ge­lei­tet, über­setzt und her­aus­ge­ge­ben von Johan­nes Brach­ten­dorf. Pader­born: Schö­ningh 2006.
Nor­bert Fischer (Hg.): Die Gna­den­leh­re als ›sal­to mor­ta­le‹ der Ver­nunft? Natur, Frei­heit und Gna­de im Span­nungs­feld von Augus­ti­nus und Kant. Mit Bei­trä­gen von Gio­van­na D’Aniello, Johan­nes Brach­ten­dorf, Flo­ri­an Bruck­mann, Chris­ti­an Danz, Mathi­as Eich­horn, Nor­bert Fischer, Gun­tram Förs­ter, Maxi­mi­li­an For­sch­ner, Len­ka Kar­fí­ko­vá, The­re­sia Mai­er, Erich Naab, Horst Seidl, Jakub Siro­vát­ka und Fre­de­rick Van Fle­te­ren. Freiburg/München: Karl Alber 2012.

Beginn: 18:00 Uhr | Ende: 09:00 Uhr nach dem Früh­stück
Ü/VP EZ EUR 491,00 EUR ZBZ EUR 463,00 pro Per­son
zzgl. Kurs­ge­büh­ren EUR 110,00

15. Schweigeexerzitien für Priester und Diakone
05.10. — 09.10.2020

Prä­lat Prof. Dr. Lud­wig Mödl
Die blo­ckier­te Reform und die geist­li­chen Ämter.
Wie selbst­ver­ständ­li­che gin­gen die Väter des II. Vati­ka­ni­schen Kon­zils davon aus, dass der Kle­rus die ange­dach­ten Refor­men vor­an­treibt. Die offen­sicht­li­che Kri­se aller Refor­men macht die Ver­ant­wort­li­chen, vor­nehm­lich die Pries­ter, und alle ande­ren Haupt­amt­li­chen hilf­los. Wie mit die­ser Situa­ti­on umge­hen? Wie neue Hoff­nung schöp­fen?

Beginn 18:00 Uhr | Ende 09:00 Uhr nach dem Früh­stück
Ü/VP EZ EUR 272,00
zzgl. Kurs­ge­büh­ren EUR 83,00

16. Bibel-Seminar
09.10. — 11.10.2020
fällt aus, Referent am 8. Juni 2020 verstorben

Prof. Dr. Klaus Ber­ger +
Teu­fel und böse Geis­ter
Ist der Teu­fel Per­son oder Fik­ti­on? War­um treibt die Kir­che noch immer böse Geis­ter aus? Wohnt der Teu­fel in der Höl­le – oder doch eher im Vati­kan? Schie­ben Chris­ten die Sün­den­schuld auf den Teu­fel ab? Was besagt es, wenn die Bibel den Teu­fel den „Ver­su­cher“ nennt? Wird dadurch unse­re Schuld grö­ßer oder klei­ner? War­um reden wir über­haupt vom Teu­fel?

Beginn 18:00 Uhr | Ende 13:30 Uhr
Ü/VP EZ EUR 146,00 | ZBZ EUR 138,00 pro Per­son
zzgl. Kurs­ge­büh­ren EUR 85,00

17. Choralkurs (Folge 23)
30.10. — 01.11.2020

Prof. Ste­phan Zip­pe
Cho­ral­kurs
Der Gre­go­ria­ni­sche Cho­ral ist der der römi­schen Lit­ur­gie eige­ne Gesang.
Die Ein­stim­mig­keit ver­leiht die­sen Gesän­gen schon beim ers­ten Hören einen beson­de­ren Charme. Wel­che Aus­drucks­kraft in ihnen steckt, das soll in die­sem Kurs für die Teil­neh­mer erfahr­bar wer­den. Im Mit­tel­punkt steht das gemein­sa­me Sin­gen, dane­ben wird auch not­wen­di­ges Grund­wis­sen ver­mit­telt. Am Sonn­tag­vor­mit­tag ist die musi­ka­li­sche Mit­ge­stal­tung der Eucha­ris­tie­fei­er in der Klos­ter­kir­che geplant. In die­sem Zusam­men­hang sind im Kurs­ab­lauf immer wie­der Stimm­bil­dungs­ein­hei­ten vor­ge­se­hen.
Neben all­ge­mein Wis­sens­wer­tem aus der Gre­go­ria­nik liegt ein Schwer­punkt der Arbeit auf der rhyth­mi­schen Aus­füh­rung der Gesän­ge. Die Gre­go­ria­ni­sche Semio­lo­gie lie­fert heu­te das Know­how dazu. Vor­aus­set­zun­gen für die Kurs­teil­nah­me sind Inter­es­se am Gre­go­ria­ni­schen Cho­ral und Freu­de am Umgang mit der eige­nen Sing­stim­me. Theo­re­ti­sche Kennt­nis­se dür­fen ger­ne mit­ge­bracht wer­den, sind für eine Teil­nah­me aber nicht unbe­dingt erfor­der­lich.

Beginn 18:00 Uhr | Ende ca. 13:30 Uhr
Ü/VP EZ EUR 146,00 | ZBZ EUR 138,00 pro Per­son
zzgl. Kurs­ge­büh­ren EUR 65,00

Die­ser Kurs wird auf Antrag als Stu­di­en­wo­chen­en­de bei der Aus­bil­dung Lit­ur­gie im Fern­kurs des Deut­schen Lit­ur­gi­schen Insti­tuts in Trier aner­kannt.

18. Biblisches Wochenende
06.11. — 08.11.2020

Prof. Dr. Franz-Xaver Sedl­mei­er
Die sie­ben Selig­prei­sun­gen in der Offen­ba­rung des Johan­nes
Der Ver­fas­ser der Apo­ka­lyp­se fügt in sei­ne Schrift zahl­rei­che Psal­men und Hym­nen, Gebe­te und Lob­prei­sun­gen ein, die den dra­ma­ti­schen Weg des Got­tes­vol­kes in der End­zeit beglei­ten und deu­ten. In die­sem letz­ten Buch der Bibel fin­den sich auch sie­ben Selig­prei­sun­gen.
Wir ken­nen vor allem die Selig­prei­sun­gen aus der Berg­pre­digt des Mat­thä­us (Mt 5,1–12) oder aus der Feld­re­de des Lukas (Lk 6,20–26). Den wenigs­ten ist bekannt, dass der hebräi­sche Text des Alten Tes­ta­ments 45 Selig­prei­sun­gen bringt; die grie­chi­sche Über­set­zung des Alten Tes­ta­ments, die sog. Sep­tu­ag­in­ta, fügt noch wei­te­re 17 hin­zu. Das Neue Tes­ta­ment über­lie­fert uns ins­ge­samt 44 Selig­prei­sun­gen. Sie­ben von ihnen fin­den sich in der Offen­ba­rung des Johan­nes.
Beim Bibli­schen Wochen­en­de wid­men wir uns die­sen sie­ben Selig­prei­sun­gen, unter­su­chen die Tex­te, in die sie ein­ge­fügt sind, und fra­gen nach ihrer Bedeu­tung für den Glau­bens­weg des Got­tes­vol­kes. Zugleich will das Wochen­en­de Wege ebnen zu einem ver­tief­ten Ver­ständ­nis die­ses letz­ten Buches der Bibel.

Beginn 18:00 Uhr | Ende 13:30 Uhr
Ü/VP EZ EUR 146,00 | ZBZ EUR 138,00 pro Per­son
zzgl. Kurs­ge­büh­ren EUR 75,00

19. Schweigeexerzitien für Priester und Diakone
16.11. — 21.11.2020

Dr. Wil­fried Hage­mann
Mit wem gehst Du – Wohin du gehst, dahin gehe auch ich … (Rut 1,16)

Syn­oda­les Gehen – gemein­sa­mes Unter­wegs­sein von Lai­en und Pries­tern – eine ech­te Chan­ce zur Ver­tie­fung des Pries­ters­eins heu­te.

In sei­nem Brief an das Volk Got­tes in Deutsch­land fragt Papst Fran­zis­kus, ob wir los­las­sen kön­nen, so sehr, dass Got­tes Geist uns neu anspre­chen kann. Im Hören auf den Geist und auf das, „was der Geist den Gemein­den sagt“, fra­gen wir uns, wohin Er die Kir­che von heu­te führt. Wo kann ich den syn­oda­len Weg mit­ge­hen? Wo sehe ich Schwie­rig­kei­ten? Wo stel­len sich Wider­stän­de ein? – Wir wol­len in die Stil­le gehen und ins Gespräch kom­men. Das Buch Rut könn­te uns anre­gen, uns für das Frem­de zu öff­nen und einen gemein­sa­men Weg zu gehen, dem ver­trau­end, der uns von der Zukunft her ent­ge­gen­kommt.

Beginn 17:45 Uhr | Ende 09:00 Uhr nach dem Früh­stück
Ü/VP EZ EUR 345,00
zzgl. Kurs­ge­büh­ren EUR 95,00

20. Philosophisches Seminar
04.12. — 06.12.2020

Prof. Dr. Dr. Han­na-Bar­ba­ra Gerl-Fal­ko­vitz
„Got­tes Unbe­greif­lich­keit trifft das Herz.“
Roma­no Guar­di­nis blut­vol­le Theo­lo­gie
Got­tes Unbe­greif­lich­keit trifft das Herz. Wenn aber der Mensch den Mut zu sich sel­ber hat, so wie Gott ihn geschaf­fen, dann kann er nicht anders, als mit Selbst­ver­ständ­lich­keit jenes Unge­heu­er­li­che wol­len. Die Wider­sprü­che fan­gen erst an, wenn der Mensch von den eigent­li­chen Maß­stä­ben abfällt. Nicht das Hohe ist ver­wi­ckelt, son­dern das Abge­fal­le­ne (Guar­di­ni, Der Herr, Würz­burg 2. A. 1938, 148f). Mit sol­chen Sät­zen wur­de Roma­no Guar­di­ni zum unver­ges­se­nen Leh­rer und Erzie­her von zwei Genera­tio­nen auf eine gro­ß­ent­wor­fe­ne Theo­lo­gie hin: auf das dra­ma­ti­sche Zusam­men­spiel von Gott und Mensch, auf die unver­gleich­li­che Erlö­sung durch den „Herrn“, auf die wenig begrif­fe­ne Grö­ße und Abgrün­dig­keit des Men­schen selbst. Die­se „Theo­lo­gie des Her­zens“, die Guar­di­ni im Anschluß an Augus­ti­nus ent­wi­ckelt, wird in gemein­sa­mer Lek­tü­re und Vor­trä­gen erschlos­sen.

Beginn 18:00 Uhr | Ende 13:30 Uhr
Ü/VP EZ EUR 146,00 | ZBZ EUR 138,00 pro Per­son
zzgl. Kurs­ge­büh­ren EUR 65,00

 

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Alle auf­ge­führ­ten Bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen wer­den von der KEB im Bis­tum und dem Klos­ter Wel­ten­burg ange­bo­ten.